Dieser schwarz/weiß Stummfilm aus den 1920er Jahren, ist es gewiss wert,
musikalisch live vertont zu werden.
F.W. Murnau war einer der bedeutendsten deutschen Stummfilmregisseure seiner Zeit.
Der Film erzählt die Geschichte des Grafen Orlok, eines Vampirs aus den Karparten,
der sich in die schöne Ellen verliebt und Schrecken über ihre Heimatstadt Wisborg bringt.
Die Instrumentalisten Rolf Richie Golz (Piano, Keyboards) aus Ingoldingen,
Peter Zoufal (Gitarren) aus Biberach, Ralf Franz (Kontrabass, E-Bass)
aus Langenargen und Matthias Kappa (Percussions) aus Ravensburg setzten sich immer wieder neue musikalische Ziele. Die Vertonung eines Stummfilms lässt den Musikern jeden kreativen Freiraum
und lädt zur Improvisation ein. Von Cooljazz-Passagen über Rock, Blues bis hin zu klassischen Tonläufen wird dem Zuhörer alles geboten. Die Tonkünstler mit langjähriger, musikalischer Erfahrung,
verstehen sich blind im Führen und Begleiten der phantasievollen Strukturen. Man mag kaum glauben,

dass die Farben und Formen des kongenialen Soundtracks aus dem Moment heraus entstehen und ohne Vorgabe von Notentexten stattfinden, dennoch ist diese Form der Stummfilmbegleitung absolute Improvisation und eine spannende, experimentelle Herausforderung für die Künstler, wie auch für die aufgeschlossenen Zuschauer & Zuhörer.

v.l.n.r. Matthias Kappa (Percusion.), Ralf Franz (Bass), Rolf Richie Golz (Keys), Peter Zoufal (Gitarren)

Pressestimmen zur Stummfilmvertonung Nosferatu

..... „Um einen Stummfilm live und handlungssynchron über 90 Minuten begleiten zu können, braucht es immense Konzentration und die richtigen Musiker.“ Sagt Peter Zoufal. Dafür hat er Koryphäen der regionalen Szene zusammengeführt. Neben ihm an den Gitarren sticht natürlich Rolf „Richie“ Golz an Klavier und Keyboards hervor. Virtuoses Klavierspiel auf elektronischem Klangteppich verbanden Stummfilmkino mit moderner Klangwelt.
Percussionspieler Matthias Kappa erfüllte den Saal mit Rhythmen und Geräuschen, die viel zum emotionalen Zugang manchen Kopf im Saal umherschweifen lies, um Quelle und Verursacher zu finden. Der Bassist Ralf Franz unterlegte das Szenario in bekannt perfekter und dezenter Weise.

Schwäbische Zeitung, Ausgabe Biberach

...Peter Zoufal und seine Hochbegabten beatmeten das Werk schon bei der Generalprobe nach den Regeln ihrer Kunst und ihre assozierenden Korrespondenzen bannten auch am letzten Wochenende die Zuschauer – alles bleibt, schaut, spannt sich zum Flitzebogen, ist ganz Ohr und lächelt leis als die Sonne aufgeht und der Vampir zur wohlverdienten Asche wird.

Dann Applaus. Viel Applaus. Allerdings nicht in der Festivalstadt Biberach, die so ein Projekt offensichtlich nicht nötig hat, sondern im benachbarten Ummendorf – keine Schande, wenn man das nicht kennt, aber dort gibt es ein Schloß, ein Storchennest, einen Kulturverein und jene Begeisterung, die sich schlußendlich auf das vielköpfige Publikum übertrug. Keiner blieb da ohne blutigen Biß, der Sound des Schreckens hallte nach. Niemand ging mehr allein nach Haus. Überall das Raunen der Vampire. Särge auf den Straßen. Schön das. “Ausverkauftes House. Lang anhaltender Applaus!”
TAZ Blog / Detlef Berentzen / Berlin

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